Hänge-Etiketten – kein Job wie jeder andere

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Hänge-Etiketten – kein Job wie jeder andere

Hänge-Etiketten

Mit Eigeninitiative den Auftrag gerettet

Für eine Bewerbermesse im Pflegebereich galt es zu den Give-Aways (Händedesinfektionsmittel) ein passendes Hänge-Etikett, beidseitig bedruckt, zu produzieren. Wegen der geringen Auflage von 300 Stück war dies leider für die meisten Anbieter von Etiketten ein zu kleiner und unbedeutender Auftrag. Zu großer Aufwand bei zu kleiner Auflage. Nach eingehender Recherche, mehreren Produktionsanfragen und Verhandlungen fand ich endlich eine Druckerei, die sich des Auftrages annehmen wollte.

Der Messetermin rückte näher, die Anspannung stieg, aber es erfolgte keine Versandmitteilung der Druckerei zum vereinbarten Termin. Auf meine Rückfrage bei der Druckerei erfuhr ich, was ich schon befürchtet hatte: Zum vereinbarten festen Liefertermin waren keine Etiketten da. Man hatte den Auftrag schlichtweg vergessen. 

Um den Auftrag noch zu retten, setzte ich die Etiketten (Vorder- und Rückseite) auf zwei A4-Bögen zu je 42 Stück und ließ diese per Overnight in einer Onlinedruckerei drucken. Nach der Lieferung übernahm ich kurzerhand die Weiterverarbeitung in Eigenarbeit: schneiden, lochen, konfektionieren (Gummiband in weiß) und fuhr die Hänge-Etiketten selbst mit dem PKW zum Kunden. Der Auftrag war gerettet, der Kunde zufrieden, der Termin konnte eingehalten werden.